Allgemein · Lifestyle

Mein Dilemma mit den Unveperackt-Läden

Wie einige vielleicht schon auf Instagram verfolgen konnten, versuche ich seit einiger Zeit vermehrt in Unverpackt-Läden einzukaufen. Für alle die es nicht wissen und über den Begriff verwundert sind:  In Unverpackt-Läden kann man – wie der Name schon verrät – Lebensmittel und oft auch Haushalts- und Hygieneartikel ohne Verpackung kaufen oder die entsprechend umweltfreundliche Alternative. Das System ist ganz simpel: Entweder man kann sein eigenes Gefäß mitbringen und es vor dem Befüllen abwiegen oder man nimmt erst einen Behälter von dort und füllt danach in die eigenen Behältnisse ab.
Ich weiß nicht was zuerst da war, die Inspiration durch Zero-Waste-Aktivisten wie @Trashisfortossers und @Wastelandrebel oder meine wochenlange Entrümplungs-Phase, nachdem ich auf die Aufräumtechniken von @MarieKondo gestoßen bin. Ich glaube es war letzteres.  Weiterlesen „Mein Dilemma mit den Unveperackt-Läden“

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Allgemein · Brot · Frühstück · Lifestyle

Veganer und Marmelade

Montagmorgen, trübes Regenwetter und ein grauer Schleier, der die Welt in einen dunstigen Schwarzweißfilm verwandelt. Aber angeblich hat man ja die besten Entfaltungsmöglichkeiten, wenn man zerknittert aufwacht. Als ich heute morgen aufwachte, konnte ich dem Wochenstart nicht mehr Hassgefühle entgegenbringen, vor allem weil ich schon mit knurrendem Magen aufwachte und keinen Schimmer hatte, was ich frühstücken sollte. Also schlurfte ich missmutig mit meiner allmorgendlichen Löwenmähne und kaum fähig meine Augen anständig zu öffnen in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Und da standen sie, harmonisch aneinandergereiht, in einem glänzenden Farbenspiel aus Rot- und Orangetönen: meine Marmeladengläser.
Während ich also meinen Toast in den Toaster steckte und auf die knusprig warme Backware wartete, überlegte ich, wieso ich eigentlich so viele verschiedene Marmeladensorten im Haus hatte?!  Weiterlesen „Veganer und Marmelade“

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Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co

Mein Entschluss weniger Müll zu erzeugen, ist noch nicht lange her. 
Es fing an mit meinen Wasserflaschen. Eines schönen Morgens wurde mir bewusst, dass jede dieser Einwegplastikflaschen nichts weiter ist als ein weiterer Baustein für den gigantischen Müllberg, den die Menschheit immer weiter aufhäuft. Kurzum: Ich habe beschlossen mein Wasser nicht mehr in Plastikflaschen zu kaufen. Die naheliegende Alternative waren natürlich Glasflaschen. Aber wie ihr euch sicher denken könnt, auf Dauer wurde mir das einfach zu schwer. Mittlerweile habe ich mich für Wasserfilter entschieden, was zwar nicht hundert prozentig ideal ist, da durch die Kartuschen immer noch Plastikmüll anfällt, aber zumindest deutlich weniger als zuvor. Einziges Problem: Wie dieses Wasser transportieren, zum Beispiel zum Sport? Da waren die Plastikflaschen, vor allem die großen mit 1,5 – 2 Liter Fassungsvermögen, natürlich praktisch. Also was tun, für’s Workout doch wieder zurück zur guten alten Einwegflasche? Nonsens. Es gibt viele Mehrweg-Flaschen, aber es sollte nicht wieder Kunststoff sein. Also doch wieder Glas? Sieht schön aus, aber bei einem Bruchpiloten wie mir keine gute Idee. Vor allem wollte ich eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von mehr als einem Liter. Fündig wurde ich schlussendlich auf Kivanta.de, wo ich mir eine robuste Edelstahlflasche mit 1800l Volumen bestellte, plus extra Sportverschluss für leichtes Trinken während des Trainings. Die Flasche ist permanent im Einsatz, nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch in der Uni.  Weiterlesen „Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co“

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Vegan unterwegs in DUBAI

Im Frühling 2016 ging es für mich zum ersten Mal in den Nahen Osten, und zwar nach Dubai!
Die erste Frage, die ich mir bei jeder Urlaubsplanung stelle ist natürlich, wie die vegane Versorgung vor Ort aussieht. Also werden Happy Cow, Facebook und allmöglichen sozialen Netzwerke nach Infos abgecheckt. Im Fall Dubai war allerdings schnell klar: verhungern muss hier kein Veganer! Zwei wunderbare Faktoren spielen uns hier nämlich genau in die Hände:
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Vegan im Robinson Club – ein Urlaubsbericht

Robinson Club, ein Name, bei dem viele die unterschiedlichsten Begriffe Assoziieren: Cluburlaub, Golf, Strände, Tennisplätze, Schnösel, Pilates, Yoga und so weiter. Schon seit längerem ist Cluburlaub eine verpönte Angelegenheit. Echte Urlauber und Kulturholics machen Backpacking in Südostasien, fahren mit dem Fahrrad durch Schweden oder machen Kulturlaub in Helsinki. So gern ich auch neue Kulturen und Orte kennenlerne, manchmal möchte ich einfach nur am Strand liegen, ein Buch lesen und mich in der Sonne rösten 😉 
Meinen ersten Urlaub in einem Robinson Club verbrachte ich 2010 im Club Camyuva an der türkischen Riviera. Der Club war einfach nur wunder schön: offene Gebäude, die perfekt mit der umliegenden Natur harmonierten, viel Grün, ein eigener kleiner Privatstrand mit Betten zum Relaxen. Der Cluballtag bestand aus Sport, Wellness, Chillen am Strand, ausgiebigen und abwechslungsreichen Buffets und Veranstaltungen am Abend, überaus freundlichem Personal, den ganzen Tag Happy Hour – und was uns als kinderloses Paar in den Zwanzigern ganz besonders gefiel: keine Kinder.  Ich war sogar so begeistert von diesem Club, dass ich ein paar Jahre später wieder dort war. Das Publikum war stets zweigeteilt: Aus der einen Seite kinderlose Paare oder Singles, die vor allem kamen um sich sportlich auszupowern oder das gigantische Wellnessangebot auszunutzen oder Singles, die vor allem auf Partys, Cocktails und Urlaubsromanzen aus waren. Davon kann natürlich jeder halten, was er möchte, aber die Location an sich war einfach wunderschön und die angebotenen Clubaktivitäten (vor allem die Shows am Abend) einfach phänomenal. 
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Allgemein · Frühstück · Hauptmahlzeiten · High Carb Low Fat · Snacks · The Starch Solution

Veganer Katoffelrösti ganz ohne Fett

Kartoffeln zum Frühstück? Warum nicht, aber bitte gesund und fettarm!
Dieses Rezept ist so simpel, dass es schon wieder genial ist, denn man braucht nur zwei Dinge: frische geraspelte Kartoffeln und eine gut beschichtete Pfanne. 
Naja, und noch eine Kartoffelreibe und eventuell noch Salz 😉
Kaum zu glauben, dass am Ende trotzdem ein knuspriger goldbrauner Rösti dabei herauskommt.

Dieses unglaublich geniale Rezept kommt natürlich von Starchfather John McDougall höchstpersönlich, und findet sich in der englischen Ausgabe der Starch Solution auf Seite 227. 

 

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Allgemein

Tolle Linsen-Rezpte!

Linsen sind einfach super. Die kleinen Hülsenfrüchte enthalten kaum Kalorien, kaum Fett, langsättigende Kohlenhydrate und ordentlich Proteine. Dazu noch eine Prise Vitamine, Kalium, Calcium und Eisen. Man könnte fast schon vom perfekten Lebensmittel sprechen.
Leider schaffe ich es einfach nicht, Linsen so richtig in meinen Alltag zu integrieren.
Um mal ein bisschen Abwechslung in meine Küche zu bringen, war ich auf der Suche nach leichten, kalorienarmen Rezepten und bin bei eatsmarter.de ziemlich fündig geworden.

Hier die Rezepte, die ich besonders interessant fand:

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Kokosblütenzucker

Oder wie ich es nenne: das Karamell für Figurbewusste 😉
 
Kokosblütenzucker
 
Auf Kokosblütenzucker kam ich zum ersten Mal bei meinen Experimenten mit 801010 und Raw Till 4, wo es als bessere Alternative zu Zucker angepriesen wurde.
Kokosblütenzucker wird aus dem Blütennektar des Kokosbaumes hergestellt indem er zunächst gekocht und dann zu Granulat weiterverarbeitet wird, rohköstlich ist er also nicht. 
 
Kokoszucker hat einen bemerkenswert niedrigen Glykämischen Index (GI) von 35, seine Energie wird also nach und nach freigesetzt und treibt den Blutzuckerspiegel nicht so in die Höhe wie andere Zuckerarten (zum Vergleich: der GI  von Agavendicksaft liegt bei 32-42, der von Rohrzucker liegt bei 68, von raffiniertem Zucker bei 70 und von Traubenzucker bei 100), und ist daher auch für Diabetiker geeignet. 
 
Noch ein kleiner Bonus von Kokosblütenzucker ist sein Nährstoffgehalt, denn er enthält noch kleine Mengen Kalium, Magnesium, Zink, Eisen Vitamin B1, B3, B6 und C. 
 Kokosblütenzucker2
Aber nun zum Wichtigsten: der Geschmack!
Kokosblütenzucker ist im Vergleich zu Agavendicksaft oder Roh-Rohrzucker von seiner Süße her eher dezent, ähnlich wie Vollrohrzucker (Mascobado / Rapadura) und hat einen sehr köstlichen malzig-karamelligen Geschmack. 
Auf Obst bestreut verleiht er eine leckere Karamell-Note ohne den Eigengeschmack zu beeinträchtigen, im Müsli oder auf Porridge und auch im Kakao ist er einfach köstlich aber ganz besonders gut macht er sich in selbstgemachter Schokolade ❤ (Gerade stell ich ihn mir auf selbstgemachtem Popcorn vor, bestimmt köstlich!)
 
Nur der Preis ist ordentlich happig. 
Probiert hatte ich schon die Sorten von Dr. Goerg (250g/ 6,95€) und Govinda (400g/ 9,99€), beide kann man im Bioladen oder Reformhaus finden oder ggf. in den eigenen Online-Shops der Firmen.
Vom Geschmack her konnte ich keine sonderlichen Unterschiede feststellen, praktisch ist beim Produkt von Dr. Goerg, dass er schon im Portionierer kommt.