Veganer und Marmelade

Montagmorgen, trübes Regenwetter und ein grauer Schleier, der die Welt in einen dunstigen Schwarzweißfilm verwandelt. Aber angeblich hat man ja die besten Entfaltungsmöglichkeiten, wenn man zerknittert aufwacht. Als ich heute morgen aufwachte, konnte ich dem Wochenstart nicht mehr Hassgefühle entgegenbringen, vor allem weil ich schon mit knurrendem Magen aufwachte und keinen Schimmer hatte, was ich frühstücken sollte. Also schlurfte ich missmutig mit meiner allmorgendlichen Löwenmähne und kaum fähig meine Augen anständig zu öffnen in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Und da standen sie, harmonisch aneinandergereiht, in einem glänzenden Farbenspiel aus Rot- und Orangetönen: meine Marmeladengläser.
Während ich also meinen Toast in den Toaster steckte und auf die knusprig warme Backware wartete, überlegte ich, wieso ich eigentlich so viele verschiedene Marmeladensorten im Haus hatte?!  Weiterlesen „Veganer und Marmelade“

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Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co

Mein Entschluss weniger Müll zu erzeugen, ist noch nicht lange her. 
Es fing an mit meinen Wasserflaschen. Eines schönen Morgens wurde mir bewusst, dass jede dieser Einwegplastikflaschen nichts weiter ist als ein weiterer Baustein für den gigantischen Müllberg, den die Menschheit immer weiter aufhäuft. Kurzum: Ich habe beschlossen mein Wasser nicht mehr in Plastikflaschen zu kaufen. Die naheliegende Alternative waren natürlich Glasflaschen. Aber wie ihr euch sicher denken könnt, auf Dauer wurde mir das einfach zu schwer. Mittlerweile habe ich mich für Wasserfilter entschieden, was zwar nicht hundert prozentig ideal ist, da durch die Kartuschen immer noch Plastikmüll anfällt, aber zumindest deutlich weniger als zuvor. Einziges Problem: Wie dieses Wasser transportieren, zum Beispiel zum Sport? Da waren die Plastikflaschen, vor allem die großen mit 1,5 – 2 Liter Fassungsvermögen, natürlich praktisch. Also was tun, für’s Workout doch wieder zurück zur guten alten Einwegflasche? Nonsens. Es gibt viele Mehrweg-Flaschen, aber es sollte nicht wieder Kunststoff sein. Also doch wieder Glas? Sieht schön aus, aber bei einem Bruchpiloten wie mir keine gute Idee. Vor allem wollte ich eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von mehr als einem Liter. Fündig wurde ich schlussendlich auf Kivanta.de, wo ich mir eine robuste Edelstahlflasche mit 1800l Volumen bestellte, plus extra Sportverschluss für leichtes Trinken während des Trainings. Die Flasche ist permanent im Einsatz, nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch in der Uni.  Weiterlesen „Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co“

Veganer Katoffelrösti ganz ohne Fett

Kartoffeln zum Frühstück? Warum nicht, aber bitte gesund und fettarm!
Dieses Rezept ist so simpel, dass es schon wieder genial ist, denn man braucht nur zwei Dinge: frische geraspelte Kartoffeln und eine gut beschichtete Pfanne. 
Naja, und noch eine Kartoffelreibe und eventuell noch Salz 😉
Kaum zu glauben, dass am Ende trotzdem ein knuspriger goldbrauner Rösti dabei herauskommt.

Dieses unglaublich geniale Rezept kommt natürlich von Starchfather John McDougall höchstpersönlich, und findet sich in der englischen Ausgabe der Starch Solution auf Seite 227. 

 

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Vegane Arme Ritter aka. French Toast (fettarm)

Ab 2015 komme Arme Ritter nicht mehr mit Schildpanzer und Schwert daher, sondern friedlich, vegan und zugleich fettarm. 
Wem am Sonntag schon die Pancakes zum Hals raushängen, bekommt hier eine gesunde Abwechslung für’s Super-Sonntags-Schlemmer-Frühstück-Deluxe, und das Allerbeste: die French Toast sind schnell gemacht, super simpel und verlangen keine Chefkochausbildung in Paris! 

Das Rezept habe ich in Neal Barnards Breaking The Food Seduction entdeckt und es war direkt eines meiner Lieblingsrezepte.  Weil ich Weizen-Toast nicht sehr gut vertrage (dank meiner leichten Weizenintoleranz) kaufe ich Dinkel-Vollkorntoast im Reformhaus. Ich habe es aber auch schon mit glutenfreiem Toast aus dem Reformhaus aber auch mit Weizen-Toast aus dem Supermarkt ausprobiert und es gelang bisher immer 🙂 
Ich finde die Variante mit Vollkorn-Toast aber am besten, da weiße Toastscheiben viel zu schnell durchweichen und das Ganze dann eher eine Pappige Angelegenheit wird – aber vielleicht mögen das ja einige von euch besonders 😉 

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„Breakfast Brown Rice“ nach Neal Barnard

Breakfast Brown Rice

Der „Breakfast Brown Rice“ aus Breaking the Food Seduction (von Neal Barnard, M.D.) gehört zu meinen liebsten Frühstücks-Rezepten und ist eine tolle Alternative zum allseits beliebten Porridge bzw. Oatmeal: Brauner Vollkorn-Reis mal nicht herzhaft, sondern süß mit frischem Obst, Nüssen & Co. Am Vorabend einfach den Vollkornreis in Wasser einweichen, und am nächsten Tag 20-30 köcheln und mit den gewünschten Zutaten mixen. Einfacher geht’s kaum! 😉 Aber keine Sorge, ich weiß natürlich auch, dass man morgens nie genug Zeit hat, schon gar nicht um 30min am Herd zu stehen. Aber kein Problem: Reis kurz aufkochen, Hitze auf kleine Flamme runter drehen, Deckel drauf und fertig.  In der Zeit hat man sich schon angezogen, geduscht, gestriegelt, die Zähne geputzt und evtl. sogar schon die Zeitung durchgelesen – oder den E-Paper 😉 

Das Rezept findet ihr im Buch auf Seite 12 und kommt gleich für 4 Personen. Man kann aber ganz leicht auch nur 1 Portion kochen. Nach meiner Erfahrung machen knapp 45g Vollkornreis allerdings nicht allzu lange satt. Wer also länger unterwegs ist, sollte vielleicht doch die doppelte Menge nehmen. Dann sieht die Portion zwar immer noch nicht allzu groß aus, macht aber dafür deutlich länger satt ohne schwer im Magen zu liegen. 

 

 

Glutenfreie Bananen-Pancakes (vegan & hclf)

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Pfannkuchen zum Frühstück fand ich ja schon immer toll, leider war es bisher keine alltagstaugliche Option, denn schon nach kurzer Zeit hatte ich wieder Hunger. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, selbst herum zu experimentieren und heraus kamen diese fluffigen Bananen-Pfannkuchen. Damit verbinde ich zwei meiner Lieblingsfrühstücks-Ideen und zwar Porridge und Pancakes 😉 

Als Mehl verwenden wir in diesem Rezept kein schlichtes 0815-Mehl aus der Tüte, sondern gemahlene Haferflocken und etwas Haferkleie. Ihr könnte statt Haferkleie auch komplett Haferflocken verwenden, ich dachte das gibt ein kleines Extra an Ballaststoffen. 
Wer empfindlich auf Gluten reagiert, sollte beim Kauf der Haferflocken darauf achten, dass sie auch als glutenfrei gekennzeichnet sind.

Ich mahle meine Haferflocken im Personal Blender weil ich immer nur eine kleine Portion brauche. Wer keinen Mini-Mixer zuhause hat, kann dafür auch seinen richtigen Mixer benutzen und gleich eine größere Menge herstellen, so erspart ihr euch diesen Schritt für Tage, an denen es mal schnell gehen muss 🙂

 

 

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Grillkäse-Sandwich (lowfat & vegan)

Better-Than-Grilled Cheese

Als Veganer hat man ja schon manchmal so seine Not – hab ich so gehört 😉
Früher liebte ich Käse-Sandwiches, vor allem wenn der Käse verführerisch zwischen den krossen Brotscheiben zerschmolz und beim Hineinbeißen lange Fäden zog.

Fäden zieht der „Better-Than-Grilled Cheese“  aus dem Buch Breaking the Food Seduction (Seite 250) zwar nicht, schmeckt aber dafür phantastisch! Dieses vegane Käse-Sandwich kommt mit einer herzhaften, würzig-pikanten Note daher und ohne Cholesterin oder Laktose 😉 

Die Käse-Creme  ist schnell gemacht und lässt sich auch gut vorbereiten, wenn es mal schnell gehen muss. Ich ergänze das Rezept gerne mit einer Prise Pfeffer und der doppelten Menge Hefeflocken für den absoluten käsigen Hochgenuss 😉 

Hält man sich an die Mengenangaben im Buch kommt man pro Sandwich auf:
354 Kalorien, 27g Protein, 59g Kohlenhydrate und 8g Fett