Lesestoff · Lifestyle · Minimal Waste

#KonMari: Die Magie der Ordnung

Oder auch: Wie ein zufälliges Zitat und die Lektüre des Buches mir zu mehr Ordnung,  Balance und nachhaltigem Umdenken verhalfen. Ich dachte auch kurz daran „Vom Messi zur Putzfee“  als Titel zu nehmen aber mein innerer Chaot fühlte sich davon etwas diskriminiert.

Ich glaube viele von uns kennen das, vor allem die Frauen: Der Kleiderschrank ist voll, aber zum Anziehen findet man trotzdem nichts. Die Regale in der Wohnung platzen aus allen Nähten und es mangelt vorne und hinten an Platz für Neues. Im Badezimmer tummeln sich Cremes, Lotionen, Kuren, Masken, Öle und allerhand Equipment, das uns helfen soll noch schöner zu werden und es kommt trotzdem immer mehr dazu. Um das Chaos einzudämmen gibt es praktische Helferlein wie transparente Kisten und Schubladeneinteiler oder es braucht gleich ein neues Regal. Ihr denkt ich übertreibe? Tatsächlich bin ich öfter zu Ikea gefahren um ein neues Regal oder einen neuen Beistelltisch zu kaufen anstatt den Blick mal auf den Inhalt meiner bereits vorhandenen Einrichtung zu richten.  Weiterlesen „#KonMari: Die Magie der Ordnung“

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Desserts · Gebäck · High Carb Low Fat · Lesestoff · Lifestyle

Buch-Tipp: High Carb Vegan – Die gesunde Low Fat Küche

Brownies (2)

Mit „High Carb Vegan – Die gesunde Low Fat Küche“ von Julia Lechner & Anton Teichmann, ist vor kurzem endlich ein deutsches Buch zum Thema High Carb Vegan erschienen. Ich bin zufällig in der Buchhandlung darüber gestolpert, blätterte kurz rein und lies es doch liegen… aber die Rezepte, vor allem die Bananensplit-Torte, gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf und schwups, fand es doch ganz schnell noch seinen Platz in meinem Bücherregal.
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Lesestoff · Lifestyle

Buch: Vegan & Vollwertig Genießen

Meine Wunschliste ist lang, sehr lang.
So viele vegane Kochbücher sind im letzten Jahr aus dem Boden geschossen und alle klingen sind fabelhaft.
 
 
Buch-Vegan-Vollwertig-Genießen

Vegan & Vollwerig Geniessen“ (von Anette Heimroth und Brigitte Bornschein, 19,90€) war allerdings eines der wenigen Bücher, dass meinen Vorstellungen von gesunder veganer Küche entsprach: Vollkorn-Produkte (am besten selbst gemahlen), keine Ersatzprodukte, keine Margarine und kein Zucker. Nichtmal Soja und Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Ahornsirup sind dabei, jegliche Süße wird aus Früchten gewonnen. Auch Pflanzenmilch wird bevorzugt selbst hergestellt.
Und das Buch ist dick, richtig dick!
Es gibt unzählige und vielseitige Rezepte: Angefangen bei Salaten bis hin zu Nudelgerichten, Kartoffelgerichten, Linsen-Rezepte, Unmengen an Brotaufstrichen, Brot-Rezepte, Suppen, Desserts und Kuchen. Nur an Frühstücks-Ideen wurde gespart, abgesehen von den Brotaufstrichen, was ich sehr schade finde, weil ich gerade in diesem Bereich immer nach neuen Ideen suche.

Trotzdem finde ich das Buch unheimlich vielseitig und finde auch, dass ich zum ersten Mal richtig viele Rezepte für mein Geld bekomme (ohne noch besonders exotische Zutaten kaufen zu müssen).
Die Rezepte sind u.a. simpel, exotisch und auch traditionell. Vom Curry-Reis bis zum Kartoffelgratin ist so einiges dabei! 

Wer ein veganes Vollwert-Kochbuch ohne Ersatzprodukte und ohne Butter/Magarine, Soja oder Zucker sucht wird dieses Buch lieben! 

Drei Minuspunkte muss ich trotzdem vergeben:

  1. Einen kleinen negativen Beigeschmack hatte ich beim Lesen der Einleitung , denn dort erklären die Autorinnen ihre Ansicht von gesunder Ernährung. Das ist zwar alles schön und gut und da möchte ich auch natürlich keinem reinreden, aber ein paar der „Fakten“ kamen mir doch etwas kurios vor, z.B. dass man als Vollwert-Veganer locker ohne die zusätzlich Einnahme von B12 leben kann, denn bei Veganern sei der Bedarf grundsätzlich niedriger und der Darm könne B12 auch selbst herstellen. Letzteres hatte ich schon öfters gelesen, doch immer mit der Warnung, dass das eigene B12 nicht ausreiche um den Bedarf zu decken bzw. es komme im Körper erst gar nicht dort an, wo es gebraucht wird. 
  2. Ein weiterer Punkt der mir nicht gefiel war die „Angstmache“ vor anderen Lebensmitteln wie z.B. Meersalz oder Fluor – auch die Quellenangaben fand ich teilweise etwas fragwürdig, aber das ist eben nur meine subjektive Meinung. Da müsste jeder selbst entscheiden wie er diese Angelegenheiten sieht.
  3. Für Brot und Backwaren (also einem Großteil) der Rezepte wird vorausgesetzt das Korn (aus diversen Gründen) selbst zu mahlen oder zu schroten. Als ich mir mal im Internet anschaute was so eine Kornmühle kostet bin ich fast vom Stuhl gekippt: eine gute Mühle kostet 200 € aufwärts, die billigeren ca. 70€ und alles was drunter ist kann man laut Kundenrezensionen in die Tonne kloppen. Meine letzte Hoffnung: die alte Kaffeemühle meiner Oma, aber die ist leider unauffindbar. Bisher musste ich also auf herkömmliches Mehl zurückgreifen oder habe es mit meinem Omniblend versucht. Ergebnis: Mmmhhhhhhh…naja, perfekt würde ich es nicht nennen aber es ist noch machbar. Auch bei der Pflanzemilch bleib ich bei der gekauften.
 

Fazit: Trotz der Negativpunkte finde ich das Buch ganz große Klasse und würde es nicht mehr hergeben, es war genau das was ich gesucht habe. Das Buch „Vollwert – Plätzchen & Konfekt“ (9,95€) der beiden Autorinnen hab ich auch schon längst bestellt und ist schon auf dem Weg 🙂
Einen „Blick ins Buch“ habe ich leider nicht gefunden aber ein paar Bilder gibt es hier!

Lesestoff · Lifestyle

Brendan Brazier: Vegan in Topform

Brendan Brazier ist professioneller Ironman-Triathlet und insbesondere: Veganer!
Wer fast 4km schwimmen, 180km fahrradfahren und 42km laufen muss braucht auch dementsprechend Energie und Erholung.  Aus diesem Grund hat sich Brazier jahrelang mit der für ihn richtigen Ernährung beschäftigt, viel experimentiert und einige interessante Feststellungen gemacht.

 

Ich habe mir Vegan in Topform gekauft, weil ich eine gesunde Abwechslung zu den Rezepten aus Vegan For Fit & Co gesucht habe, ganz besonders interessant fand ich auch den sportlichen Schwerpunkt des Buches.

Bevor es aber ans Kochen geht, gibt es erst noch knapp 220 Seiten Theorie. Klingt öde und große Lust hatte ich auch nicht aber schon nach wenigen Seiten wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
Ein Kapitel, das es mir besonders angetan hat, war das Thema „Mehr Vitalität durch weniger Stress“.
Dabei lernt der Leser, dass es verschiedene Arten von Stress gibt. Nicht nur psychischer Stress  beeinträchtigt und schwächt den Körper, sondern insbesondere physischer Stress. Dieser entsteht vor allen Dingen durch falsche Ernährung. Brazier gibt hier Hilfestellung, Tipps und Hinweise welche Lebensmittel gemieden und welche bevorzugt werden sollen.
Neben negativen Stress (an den wir natürlich zuerst denken) gibt es aber auch anregenden Stress. Dazu zählt in erster Linie Sport.
Da Sport den Schwerpunkt des Buches stellt, gibt es zahlreiche Rezepte um seine sportliche Leistung zu verbessern, mehr Energie für’s Workout zu haben und Rezepte um nach dem Training schneller zu regenerieren.

Alle anderen Rezepte sind an sein Konzept angepasst und enthalten die von ihm empfohlenen Zutaten. Dabei sind sie frei von Soja, Gluten, Mais und Erdnüssen – eben den Zutaten, die Allergikern schonmal Probleme machen.
Brazier setzt vermehrt auf gesunde Fette, Pseudogetreide, Rohkost – und Hanf!

Die Rezepte im ersten Teil sind nicht sehr vielseitig. Es gibt einige Rezepte für Pfannkuchen, einige Rezepte für Pizzen, ein paar Smoothies, einige Energieriegel, Rezepte für Salate & Dressings und noch ein paar wenige Suppen, Cracker und Gemüsegerichte.
Da die Rezepte oft auf gesunde Fette basieren sind sie weniger für diejenigen geeignet, die auf Low Fat Wert legen. Alle Rezepte sind aber ungemein nährreich und sättigend – und vor allem lecker! Allerdings brauchen einige Rezepte etwas Vorbereitung und müssen daher eingeplant werden.

Meine Favoriten sind ganz klar die Sportrezepte! Ohne den Energiepudding gehe ich schon gar nicht mehr zum Training, manchmal gibt es dazu auch einen der Sportdrinks und wenn es mal besonders anstrengend war gibt es den Regenerationspudding oder einen Erholungsdrink. Für alle die besonders lange Workouts angehen gibt es auch Rezepte für Energie-Gele, die trotz kleiner Portionen viel Energie geben.

Ich habe mich ein paar Wochen lang nach dem Thrive-Prinzip ernährt und mich unglaublich gut gefühlt. Vor allem beim Sport hatte ich viel mehr Energie und spürte schnell, dass ich beim Krafttraining schnelle Fortschritte machte und auch meine Ausdauer verbesserte. Einziger Wermutstropfen: Da die Rezepte sehr gehaltvoll sind, verlor ich kein Gewicht – allerdings nahm ich auch nicht zu! Wer also schon sein Wunschgewicht erreicht hat und jetzt nur noch seine sportliche bzw. körperliche Leistung verbessern will, für den ist Vegan in Topform genau das Richtige! Da ich allerdings noch ein paar Kilos von meinem Traumgewicht entfernt bin, beschränke ich mich zurzeit auf die Sport-Rezepte. Sobald ich aber mein Ziel erreicht habe werde ich wieder vermehrt Rezepte aus dem Buch kochen!

Einen Haken gibt es aber doch noch: In dem Buch gibt es einige Übersetzungsfehler!
Statt Carob steht dort zum Beispiel immer „geröstetes Johannisbrotkernmehl“ und auch einige Mengenangaben sind falsch. In den Bananen-Schoko-Pfannkuchen kommen nicht 210g gepopptes Amaranth sondern 1 Cup, also ca. 240ml! Wenn man es weiß, ist es natürlich kein Problem aber ärgerlich ist es schon. Seit Ende 2013 soll jedoch eine verbesserte 2. Auflage auf dem Markt sein.
Zur Leseprobe!

Allen die mehr erfahren möchten und gerne ein paar Rezepte ausprobieren wollen empfehle ich den Blog Vegantastisch.de!  Dort gibt es auch hilfreiche Hinweise für die Übersetzungsfehler und weitere Informationen zur Thrive-Diät.

Das Kochbuch 

Auch im 2. Buch gibt es erstmal 160 Seiten Theorie, auf denen nochmals das Thrive-Prinzip erklärt wird. Was mir aber sehr gefiel war das Kapitel zur Nachhaltigkeit der veganen Ernährungsweise.
Das besondere an dem Kochbuch: Die Rezepte kommen von Spitzenköchen! Während dem ersten  Buch etwas Vielseitigkeit fehlte, strotzt das zweite Buch nur so vor 200 abwechslungsreichen Rezepten.
Es gibt natürlich wieder viele Rezept für Smoothies, Salate, Saucen, Dipps & Dressings. Neu sind die vielen Suppen und Beilagen, wie zum Beispiel Cantaloupe-Melonen-Kaltschale (Seite 223), Tatar aus Baby-Zucchini und Avocado (Seite 235) oder Mandelkroketten mit Mango-Tartar-Sauce (Seite 240) . Auf dicken 62 Seiten folgen dann die abwechslungsreichen Haupt- und Gemüsegerichte: In Ahornsirup gerösteter Rosenkohl mit Esskastanien (Seite 300), Quinoa-Pilaf mit Mangold und Zitrone (Seite 311), Klassische Linsenburger (Seite 326), Aktive Falafel (Seite 332) oder Scharf gewürztes DLT-Sandwich (Seite 334).  Für Snacks gibt es ebenfalls einige Rezepte wie zum Beispiel die Coolen Kokos-Orangenschnitten (Seite 350) oder Grünkohlchips mit Sauerrahm und Zwiebeln (Seite 354). Wem jetzt noch nicht das Wasser im Mund zusammengelaufen ist – mir jedenfalls schon! – darf sich auch noch auf die Desserts freuen: Rohes Beerenparfait (Seite 366), Wassermelonen-Zitronen-Granita (Seite 368), Bananencremetorte (Seite 372) oder Schokoladen-Himbeer-Käsekuchen mit Schoko-Mandelboden (Seite 386). Insgesamt gibt es auf 225 Seiten richtig tolle Rezepte, ein ganz schön dicker Haufen! Nur an Sport-Rezepten gibt es im zweiten Buch leider nicht so viele, was ich persönlich sehr schade finde.

Wer das erste Buch mochte wird das Kochbuch lieben! Vor allem weil die Rezepte einem das Gefühl geben nicht zuhause am Küchentisch zu sitzen sondern in einem edlen Sternelokal.
Wer sich jetzt nicht entscheiden kann, ob er sich das erste oder das zweite Buch anschaffen soll, dem würde ich eher das zweite Buch empfehlen, denn auch dort wird das Prinzip ausreichend erklärt und enthält deutlich mehr Rezepte. Allerdings bietet das erste Buch viel mehr Infomaterial für „richtige Ernährung“ und wie sie sich auf den Körper auswirkt.

Wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich auf der Seite Myvega.com  noch ein paar Rezepte angucken und ausprobieren!
Einige der ausgefallene Zutaten findet ihr auf der Homepage des Verlages, ab 19€ Bestellwert sogar Versandkostenfrei: www.narayana-verlag.de