Ben & Jerry’s Non-Dairy: Die neue vegane Eiszeit

Alternativer Titel: Wie ich dank Ben & Jerry’s mit dem Rauchen anfing.

Ich entschuldige mich jetzt schon bei allen Lesern. Mein Puls rast und meine Hände sind noch ganz zittrig, aber ich versuche diesen Schwall an Emotionen – eine Mischung aus Verliebtheit und knisternder Erotik – zu unterdrücken, um einen möglichst sachlichen und verständlichen Post zu Tage zu bringen… 

Als Ben & Jerry’s im Herbst 2017 die neuen veganen Sorten auch endlich in Deutschland auf den Markt brachten, spalteten sie gleichzeitig die gesamte Bundesrepublik in zwei Kategorien:
Eine kleine, begrenzte Anzahl glücklicher Menschen, die Ben & Jerry’s kaufen konnten und eben jene, die es nicht konnten. In den Sozialen Netzwerken wurde zwar kräftig die Werbetrommel gerührt aber wie bei vielen veganen Neuheiten, mussten sich auch die meisten Veganer fragen, ob es sich bei den beworbenen Produkten nicht doch um einen Mythos handelt – oder gar um Fake News.
Es erinnerte stark an das Phänomen der Lidl Fan-Pizza: Wer die veganen Ben & Jerry’s Eissorten finden konnte, postete stolz ein Foto mit der Ausbeute. Aber viele konnten nur noch einen Blick in die leergefegten Regale werfen. Man folgte jeder Spur, jedem Gerücht, wo es vielleicht doch noch einen Becher zu finden gab…

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Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co

Mein Entschluss weniger Müll zu erzeugen, ist noch nicht lange her. 
Es fing an mit meinen Wasserflaschen. Eines schönen Morgens wurde mir bewusst, dass jede dieser Einwegplastikflaschen nichts weiter ist als ein weiterer Baustein für den gigantischen Müllberg, den die Menschheit immer weiter aufhäuft. Kurzum: Ich habe beschlossen mein Wasser nicht mehr in Plastikflaschen zu kaufen. Die naheliegende Alternative waren natürlich Glasflaschen. Aber wie ihr euch sicher denken könnt, auf Dauer wurde mir das einfach zu schwer. Mittlerweile habe ich mich für Wasserfilter entschieden, was zwar nicht hundert prozentig ideal ist, da durch die Kartuschen immer noch Plastikmüll anfällt, aber zumindest deutlich weniger als zuvor. Einziges Problem: Wie dieses Wasser transportieren, zum Beispiel zum Sport? Da waren die Plastikflaschen, vor allem die großen mit 1,5 – 2 Liter Fassungsvermögen, natürlich praktisch. Also was tun, für’s Workout doch wieder zurück zur guten alten Einwegflasche? Nonsens. Es gibt viele Mehrweg-Flaschen, aber es sollte nicht wieder Kunststoff sein. Also doch wieder Glas? Sieht schön aus, aber bei einem Bruchpiloten wie mir keine gute Idee. Vor allem wollte ich eine Flasche mit einem Fassungsvermögen von mehr als einem Liter. Fündig wurde ich schlussendlich auf Kivanta.de, wo ich mir eine robuste Edelstahlflasche mit 1800l Volumen bestellte, plus extra Sportverschluss für leichtes Trinken während des Trainings. Die Flasche ist permanent im Einsatz, nicht nur im Fitnessstudio, sondern auch in der Uni.  Weiterlesen „Vegan 2go – Bentos, Lunchboxen & Co“

Veganer Katoffelrösti ganz ohne Fett

Kartoffeln zum Frühstück? Warum nicht, aber bitte gesund und fettarm!
Dieses Rezept ist so simpel, dass es schon wieder genial ist, denn man braucht nur zwei Dinge: frische geraspelte Kartoffeln und eine gut beschichtete Pfanne. 
Naja, und noch eine Kartoffelreibe und eventuell noch Salz 😉
Kaum zu glauben, dass am Ende trotzdem ein knuspriger goldbrauner Rösti dabei herauskommt.

Dieses unglaublich geniale Rezept kommt natürlich von Starchfather John McDougall höchstpersönlich, und findet sich in der englischen Ausgabe der Starch Solution auf Seite 227. 

 

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Grillkäse-Sandwich (lowfat & vegan)

Better-Than-Grilled Cheese

Als Veganer hat man ja schon manchmal so seine Not – hab ich so gehört 😉
Früher liebte ich Käse-Sandwiches, vor allem wenn der Käse verführerisch zwischen den krossen Brotscheiben zerschmolz und beim Hineinbeißen lange Fäden zog.

Fäden zieht der „Better-Than-Grilled Cheese“  aus dem Buch Breaking the Food Seduction (Seite 250) zwar nicht, schmeckt aber dafür phantastisch! Dieses vegane Käse-Sandwich kommt mit einer herzhaften, würzig-pikanten Note daher und ohne Cholesterin oder Laktose 😉 

Die Käse-Creme  ist schnell gemacht und lässt sich auch gut vorbereiten, wenn es mal schnell gehen muss. Ich ergänze das Rezept gerne mit einer Prise Pfeffer und der doppelten Menge Hefeflocken für den absoluten käsigen Hochgenuss 😉 

Hält man sich an die Mengenangaben im Buch kommt man pro Sandwich auf:
354 Kalorien, 27g Protein, 59g Kohlenhydrate und 8g Fett

Beond

„1 of your 5 a day“…
 Beond
 
… lautet der Slogan von beond und bezieht sich wohl auf die Empfehlung „5 Portionen Obst und Gemüse am Tag“ an. Als ich im Bioladen unbedacht am Regal vorbeiging und sie einfach mal aus Neugierde und Magenknurren mitnahm ahnte ich ja nicht, dass diese Riegel absolutes Suchtpotenzial haben.
Der Acai-Riegel überlebte nichtmal die Autofahrt und eristsoköstlich!
Leicht süß, total beerig, ein herrliches Mundgefühl und nur 6 Bio-Zutaten: Rohe Datteln, rohe Mandeln, roher Agavendicksaft, Himbeeren, Acai-Pulver und Himbeeraroma. Umso mehr schmerzt da der Preis für 1,49€ / 35g für so ein kleines Stück vom Himmel. 
Abends probierte ich noch die Version mit Schokolade und – verdammt! – es schmeckte nicht wie ein Nuss-Riegel sondern wie ein verdammt geiler Brownie!
Den ganzen Abend konnte ich an nichts anderes denken als an diese unheimlich wohlschmeckenden Riegel und dass ich ganz genau wusste: ich brauch mehr davon!!!
Die RawBites die ich noch zuhause hatte schienen mir plötzlich wie Pappe im Vergleich zu dieser rohen Geschmacksexplosion. Am nächsten Tag bin ich natürlich wie zu erwarten direkt zurück in den Bioladen gefahren und ein bisschen ausgerastet:
Beond2

Ich hatte noch nicht die Jacke ausgezogen als ich zuhause schon die Verpackung vom ersten Riegel aufriss… Liebe Leser, kauft euch nicht diese rohvegane, zuckerfreie, glutenfreie und sojafreie Droge aus der Tüte, denn meine Gedanken kreisen nur noch um diese Riegel!
Obwohl sie so fulminant köstlich sind, konnte ich die Riegel allerdings noch in keinem der gängigen Online-Shops finden, außer hier und bei amazon.

Was mir konkret am beond besser schmeckt als bei den anderen Riegeln die ich bisher probiert hatte  – LovechockRawmeoLifebar, meine bisherigen Favoriten die RawBites und noch einige mehr – ist der unpenetrante Geschmack. Die anderen Riegel waren mir meistens entweder zu süß, zu mächtig, schmeckten zu sehr nach Datteln, zu deftig nach Schokolade oder hatten eine unschöne Konsistenz.
Bei den beond bars dagegen schmeckt man die Datteln kaum oder gar nicht und sie haben auch keine Nuss- oder Beerenstücke sondern sind eine einzige homogene Masse. Die Kakao-Variante schmeckt nicht derb nach Schokolade sondern eher angenehm und ausgewogen nach saftigen fudgeBrownies.
Wer es gerne quietschsüß oder deftig mag wird mit diesen Exemplaren vielleicht nicht sehr glücklich werden und sie sind auch definitiv zu klein als Notfall-Ration in der Handtasche wie die RawBites, aber als kleiner fruchtiger bzw. schokoladiger Snack absolut…. ich wiederhole mich: himmlisch!

So, jetzt muss ich erstmal los die restlichen Riegel vor mir selbst verstecken, denn sonst muss ich heute Abend zurück zum Bioladen um nachzurüsten.

(P.S. die Bio-Zutaten vom Raw Choc Bar lauten: rohe Datteln, rohe Mandeln, roher Agavendicksaft, rohes Kakaopulver und rohe Rosinen.)