High Carb Low Fat Vegan

Letzten Sommer (2014) fand ich endlich die Ernährungsform, die mich endlich dauerhaft glücklich machte, und mit der ich mich rundum wohl fühlte: High Carb Low Fat Vegan.
Nachdem ich in den Jahren davor verschiedenste (vegane) Ernährungsstile ausprobierte, mich aber nie dauerhaft wohl fühlte, fühle ich mich heute endlich angekommen.

Alles begann mit meinem London-Trip. Um mein Englisch zu verbessern raffte ich mich endlich dazu auf, eines der englischen Bücher zu lesen, die ich schon ewig zuhause liegen hatte. Ich wählte Breaking The Food Seduction von Neal Barnard. Beim Warten auf den Hinflug schlug ich die erste Seite auf – und fühlte mich so verstanden wie noch nie zuvor! Endlich erkannte ich, warum ich mich zu bestimmten Lebensmitteln so hingezogen fühlte und warum ich einfach nicht gegen die Versuchungen ankam.  Und weil ich mich so verstanden fühlte entschied ich mich einfach ein paar Tage nach dem Buch zu essen. Insbesondere weil ich einfach nicht mehr wusste, was ich glauben sollte: Low Carb, Vollwertkost, High Protein, Low Fat..? Da ich dachte eh nichts mehr verlieren zu können,  traute ich mich sogar mal wieder abends Kohlenhydrate zu essen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie seltsam ich mich dabei fühlte. Pasta & Pizza am Abend? Aber meine Neugierde belohnte mich: ich nahm ab ohne großartig was dafür zu tun, ich bekam haufenweise Komplimente wie gut ich aussah, fühlte mich fit und glücklich und es war alles so herrlich simpel. Ich kaufte mir weitere Bücher von Neal Barnard und später auch von John McDougall, die Starch Solution durfte natürlich nicht fehlen. Mich wunderte zwar am Anfang, dass ich mit Raw Till 4 so schlechte Erfahrungen gemacht habe, aber anscheinend war die Fokussierung auf Stärke für mich deutlich besser als der Stress tonnenweise frisches Obst zu essen.

Was besagt der HighCarbLowFat-Lifestyle? Wie der Name schon sagt: Viele Kohlenhydrate, und so wenig Fett wie möglich zu sich nehmen. Dazu wie viele Kohlenhydrate, am besten in welcher Form und wie viel Fett okay ist (Nüsse, Saaten?), haben die meisten Autoren jeweils ihre eigene Ansicht. Gemeinsam haben alle, dass möglichst unverarbeitete Vollkorn-Produkte zu bevorzugen sind, möglichst viele Hülsenfrüchte und Salat eingebaut werden sollten, und dass man den Fett-Pegel so niedrig wie möglich halten sollte. Das heißt zum Braten werden keine raffinierten Öle mehr verwendet. Zwiebeln kann man auch genauso gut sautieren. Ich war selber skeptisch, aber ich kann bezeugen dass es funktioniert! Bei Backwaren werden Öl und Margarine durch Obstpüree oder Seidentofu entsetzt. Anfangs fragte ich mich, wie ich ohne Öl klarkommen sollte aber nachdem ich eine Rezepte ausprobiert hatte war ich nur noch begeistert!

Wer sich nicht sicher ist, ob dieser Lifestyle was für ihn ist, kann sich zum Beispiel kostenlos beim 21-day-kickstart vom Physicians Commitee For Responsible Medicine (PCRM) von Neal Barnard registrieren. Danach bekommt man 21 Tage lang eine Email mit interessanten Infos und Rezepten.

Oder aber man sucht sich gleich auf der supertollen Homepage von Forks Over Knives ein paar tolle Rezepte aus und kocht sie direkt nach.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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