FAQ


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Welche Carbs sollte bzw. kann ich essen?
Da hätten wir ™Kartoffeln & Süßkartoffeln, Reis, Hirse, Quinoa, Mais, Hafer, Amaranth, Buchweizen und anderes Pseudogetreide, ™Brot, Nudeln & Gnocchi, Haferflocken & Co, ™frisches Obst & Gemüse und zu guter letzt Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen.

Was zählt nicht zu den Carbs?
Kuchen, Schokolade, Donuts, Puddingbrezeln, Cupcakes, Torten, Pommes, Zwiebelringe, Burger & Co. Das sind keine „bösen Carbs“ sondern lediglich 50/50-Mischungen aus Raffinadezucker und (gesättigten) Fettsäuren. Das ist kein Essen, sondern Drogen! Ihr einziger Sinn besteht darin dich noch mehr davon kaufen zu lassen…. Lass dich nicht verarschen! …und am Ende waren es dann die bösen bösen Kohlenhydrate schuld…Bullshit!!!

Was ist absolut tabu?
Raffinierte Öle und Fette jeglicher Art! Egal ob Olivenöl, Leinöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Kokosnussöl, Pistazienöl, Avocadoöl, Hanföl, Kürbiskernöl, Sojaöl, Palmöl, Erdnussöl…
…ob kaltgepresst, Bioqualität oder raffiniert… …Finger weg! „Whole foods“ wie Nüsse, Saaten und Avocado sind in Maßen erlaubt.

Und was kannst du dann noch essen?
250 versch. Kartoffelsorten, Yams, Maniok, Süßkartoffeln, 100.000 Sorten Reis (z.B. Jasminreis, Basmatireis, Wildreis, Naturreis, Risottoreis, Roter Reis, Paella Reis, Kleb Reis, Sadri Reis, Schwarzer Reis, Milchreis), Mais, Hirse, Hafer, Amaranth, Quinoa, Grünkern, Dinkel, Weizen, Buchweizen, Lupine, Zerealien (Cornflakes, Haferflocken, Dinkelflocken, Hirseflocken, Quinoaflocken, Reisflocken), Brot (z.B. Weißbrot, Graubrot, Vollkornbrot, Schwarzbrot, Mischkornbrot, Rohkostbrot, Knäckebrot, Baguette – und Fladenbrot, Pitabrot, Toastbrot), 100 verschiede Bohnensorten (z.B. Adzukibohnen, Braune Bohnen, Dicke Bohnen, Feuer Bohnen, Grüne Bohnen, Gelbe Bohnen, Kidneybohnen, Limabohnen, Mungobohnen, Weiße Bohnen, Wachtelbohnen, Sojabohnen), 250 verschiedene Erbsen, Linsen (z.B. gelbe Linsen, rote Linen, braune Linsen, Puy Linsen, Tellerlinsen), Kichererbsen, Nudeln (aus Hartweizen, Dinkel, Buchweizen, Mais, Reis, Hirse, Vollkorn), Brokkoli, Blumenkohl, Sellerie, Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Auberginen, Pilze, Weißkohl, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Rote Beete, Salate (Feldsalat, Rucola, Mangold, Spinat, Eisbergsalat), Wirsing, Palmkohl, Chinakohl, Pak Choi, Artischocken, Romanesco, Kürbisse (z.B. Hokkaido, Butternuss, Moschus), Okraschotten, Möhren, Radieschen, Daikon, Rettich, Schwarzwurzel, Pastinaken, Zwiebeln, Knoblauch, Schalotten, Topinambur, Fenchel, Rhabarber, Spargel, 1000 Sorten Bananen (z.B. Kochbananen, Rote Bananen, Apfelbananen), 850 Sorten Äpfel (z.B. Pink Lady, Braeburn, Boskop, Cox, Erdbeerapfel, Elstar, Granny Smith, McIntosh, Winterbananenapfel), Birnen, Hagebutten, Quitten, Aprikosen, Pfirsiche, Kirschen, Pflaumen, Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, rote & schwarze Johannisbeeren, Stachelbeeren, Weinbeeren, Preiselbeeren, Maulbeeren, Sanddorn, Holunder, Ananas, Kumquat, Zitronen, Limetten, Mandarinen, Orangen, Grapefruit, Clementinen, Pampelmusen, Drachenfrucht, Datteln, Guaven, Kaki, Passionsfrucht, Kaktusfeigen, Kiwi, Weintrauben, Mango, Papaya, Melonen (Wassermelone, Honigmelone, Cantaloupe Melone, Zuckermelone, Galliamelone), Sternfrucht, Rambutan, Litchi, Kastanien…
Und in Maßen… Avocado, Kokosnuss, Cashewnuss, Paranuss, Macadamia, Haselnuss, Walnuss, Mandeln, Pecanuss, Pistazien, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Sesamsamen, Kürbiskerne, Hanfsamen, Leinsamen, Mohn, Pinienkerne, usw.

Wie könnte so ein HCLF-Tag aussehen?
Da kann man sich zwischen „schnell und praktisch“ und „grün und gesund“ einiges aussuchen, z.B.:

  • Morgens: Warmes Porridge mit frischem Obst oder dunkles Brot mit (zuckerfreier) Marmelade oder eine große Portion Grüner Smoothie
  • Mittags: Vollkornspaghetti mit einfacher Tomatensauce oder Sandwich mit Grillgemüse und Hummus oder Gemüsepizza ohne Käse
  • Abends: Penne mit käsefreier Käsesauce oder Tortilla-Wrap mit Salsa oder Sushi mit Reisbandnudelsuppe
  • Snacks: Frisches Obst oder Reis- / Maiswaffeln oder luftgepopptes Popcorn

Ich bin oft unterwegs und muss daher auch oft auswärts essen, kann ich das unter einen Hut bringen?
Aber klar, ein paar Küchen sind total hclf-tauglich, z.B.

  • ItalienischGemüsegerichte, Pizza ohne Käse, Pasta in Gemüsesauce (Vorsicht vor Pestos!), Salate mit Balsamicodressing, Suppen
  • ChinesischSuppen, Reis- und Nudelgerichte mit Gemüse und Tofu (Vorsicht vor gebratenen und frittierten Gerichten!)
  • MexikanischBurritos mit Reis, Bohnen und Salsa (Vorsicht vor überbackenen Gerichten und zu viel Guacamole!)
  • Japanisch: Gemüse-Sushi, Salate, Misosuppe (ohne Fischbrühe) und Reisgerichte
  • IndischReisgerichte, viele vegetarische Currys, Suppen (aber Vorsicht vor zu viel Öl!)
  • Vietnamesisch: Reisbandnudelsuppen, Reisbandnudel-Salate, vietnamesische Frühlingsrollen aus Reispapier
  • Äthiopisch: Einige religiöse Gruppen, die vegan leben; insbeondere Hülsenfrüchte

…und noch thailändisch, arabisch, kubanisch & auch Fruchtsorbets aus der Eisdiele.

Wo erhalte ich mehr Informationen?
Am besten in Büchern: Als „Bibel“ gilt die Starch Solution von John McDougall. Auch sein älteres Werk The McDougall Programm for Maximum Weight Loss ziehen heute noch viele gern heran. Aber auch die Bücher von Neal Barnard oder Caldwell Esselstyn richten sich nach hclf. Auch die „Gabel statt Skalpell“-Reihe, bestehend aus einer DVD und zwei Kochbüchern, schwört  auf diese Ernährungsform. Wer aber zunächst kein Geld investieren möchte, kann sich auf einer der bereits genannten Homepages schlau machen (PCRM und FOK). Ein Video-Blog (Vlog), der sich auch oft dem Thema widmet ist Lisa’s Lab auf Youtube und auch bei der High Carb Queen bekommt ihr interessante Infos.

Welche Autoren befassen sich mit hclf?
Wie bereits hätten wir da John McDougall, Neal Barnard oder Caldwell Esselstyn. Aber auch Collin CampbellDouglas Graham und Freelee „the Banana Girl“ richten sich nach einer möglichst fettarmen Ernährung. Die letzten beiden schwören dabei allerdings auf eine Ernährung, die überwiegend auf frisches Obst und Rohkost basiert.

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2 Kommentare zu „FAQ

  1. Hey! Bin gerade über deinen alten Blog auf deinem neuen Blog gelandet 😀 Finde es super, was du hier machst, denn ich habe schon so oft auf Instagram und Pinterest, etc., von HCLF gelesen und konnte aber nie so richtig was damit anfangen.
    Jetzt aber mal eine Frage zum Thema Öl: Wird dann überhaupt noch irgendein Öl zum Braten verwendet? Wie würdest du z.B. Tempeh & Tofu anbraten? Oder sollte man darauf auch verzichten?

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    1. Hey Sarah, danke schön!! Das freut mich riesig! 🙂
      Also zu deiner Frage: Öl wird gar nicht mehr zum Anbraten verwendet, bei Neal Barnard vielleicht noch 1-2 TL, McDougall verzichtet komplett drauf und sautiert alles. Ich muss sagen, das klappt auch sehr gut und auch Pancakes werden mit der richtigen Pfanne auch ohne Fett richtig schön braun. Aber wenn ich dann doch mal Öl verwenden möchte, dann nehme ich Kokos- oder Bratöl, weil die hocherhitzbar sind. Aber im Grunde kann man echt gut drauf verzichten 🙂

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